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In der Studie „Sustainable Cities Index 2018” führen europäische Städte die TOP 20 an. Mit dem Stustainable City Index (SCI) wird gemessen, welche Maßnahmen in Großstädten hinsichtlich Ökologie, Lebensqualität und Wirtschaftlichkeit wie effizient umgesetzt werden. München und Frankfurt sind in den TOP 10 und die besten deutschen Städte.

Dieses Jahr wurden in der Sustainable-Cities-Studie von Arcadis erneut 100 Weltstädte hinsichtlich der Kriterien „People“, „Planet“ und „Profit“ untersucht und miteinander verglichen. Die drei Kriterien beziehen sich auf die von der UN verfassten „Sustainable Development Goals“ (SDGs). Durch die Ermittlung des Sustainable City Index (SCI) wird festgestellt, wie hoch die Lebensqualität in einer Stadt ist und inwiefern sich die Stadt mit einer langfristigen Stadtplanung auseinandersetzt.

In dem Ranking konnten sich vier deutsche Städte in den TOP 20 platzieren. München schneidet mit Platz sieben als beste deutsche Stadt ab, dicht gefolgt von Frankfurt a. M. (Platz zehn). Frankfurt konnte besonders in der Kategorie „Planet“ durch viele Grünflächen und fahrradfreundliche Infrastruktur überzeugen. Hamburg und Berlin belegen die Plätze 17 und 18.

In der Kategorie „People“ geht es um Verkehrssicherheit, Modernität und Grad der Digitalisierung. Auch hier liegt Frankfurt an der Spitze. Die anderen deutschen Städte sind aber ebenfalls auf dem richtigen Weg. In der Kategorie „Profit“ hingegen, wo die Wirtschaftsleistung, Verkehrseffizient und geschäftliche Infrastruktur untersucht wird, besteht bei vielen deutschen Städten noch Nachholbedarf.

Die führenden Städte setzen sich besonders gut mit dem Wachstum der Stadt und einer nachhaltigen und langfristigen Planung auseinander. Allerdings konnte keine der Städte in allen drei Kategorien sehr gute Ergebnisse erzielen. Verbesserungen können vor allem hinsichtlich bezahlbarem Wohnraum vorgenommen werden.

Zu der idealen, widerstandsfähigen Großstadt gehören laut Dr. Kathi Wimmer, City Executive Europe Central bei Arcadis, Bildung, ein „durchdachtes Gesundheitssystem“, effektive Infrastruktur, geringer CO2-Ausstoß, ein „barrierefreies Geschäftsleben“, geringe Einkommensunterschiede, einfacher Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln und erfolgreiche Integration von Bürgern.
Die TOP 20 des Sustainable Cities Index 2018 im Überblick: 1. London
2. Stockholm
3. Edinburgh
4. Singapur
5. Wien
6. Zürich
7. München
8. Oslo
9. Hong Kong
10. Frankfurt

17. Hamburg
18. Berlin

Bild:pixabay

Haus in gruenen

… das ergab die Forsa-Umfrage „DFH Trendbarometer Nachhaltigkeit 2018“ im Auftrag der DFH Deutsche Fertighaus Holding AG.

Dabei sind hauptsächlich Faktoren, wie Energiesparen, die Verwendung von nachhaltigen Ressourcen, die eigene Gesundheit, der hohe Wertanteil und die Flexibilität des Gebäudes hinsichtlich sich ändernden Umständen ausschlaggebend – solange diese Bauweise bezahlbar bleibt.

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 frankfurt hauser

Der Bedarf nach zertifizierten Büroflächen ist nach wie vor hoch – das ergab erneut der Certification and Sustainability Radar (CESAR) von JLL. Ende des Jahres 2017 waren fast 7 Millionen m² Bürofläche in den Big 7 (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, Stuttgart und München) zertifiziert. Das entspricht 7,5% des gesamten Büroflächenbestands.

Spitzenreiter ist mit einem zertifizierten Anteil von 20% seit 2013 Frankfurt am Main. Mit einigem Abstand folgen Düsseldorf (7,2%) und München (6,3%).

Der Anstieg des Anteils der zertifizierten Büroflächen lässt sich laut Martin Hofmann, Head of Project & Development Services JLL Germany, durch die Fertigstellung neuer Büroimmobilien erklären. Dazu zählen unter anderem das „neue balan -  campus der ideen“ in München (15.000m²) und das „Forty Four“ in Düsseldorf, beide LEED zertifiziert. Der „Kölncubus Süd“ (14.000m²) wurde ebenfalls kürzlich fertiggestellt und erhielt das DGNB-Zertifikat. Insgesamt kann von einem enormen Zuwachs zertifizierter Büroflächen gesprochen werden, da von allen seit 2013 neu errichteten Büroflächen in den Big 7 knapp 40% ein Umweltzertifikat erhielten.

Besonders bei ausländische Kunden ist die Nachfrage nach zertifizierten Büroflächen hoch. Hofmann bestätigt, dass fast 30% der ausländischen Unternehmen zertifizierte Flächen gemietet haben; der Anteil deutscher Unternehmen liegt mit 11% deutlich niedriger.

Die Investmentstatistik von 2017 belegt ebenfalls das große Interesse an Nachhaltigkeit im Immobiliensektor. Die Top 3 Gebäude der größten Einzeltransaktionen (Sony-Center in Berlin, Tower 185 in Frankfurt und Axel-Springer-Neubau, Berlin) sind DGNB zertifiziert – der Tower 185 zudem noch LEED zertifiziert – oder streben eine Zertifizierung an.

Pressemitteilung: https://www.presseportal.de/pm/62984/3896018

Bild: pixelio Rosel Eckstein

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Sonae Sierra, als weltweit tätiges Immobilen-Unternehmen, nimmt für sich in Anspruch, Nachhaltigkeit in sein Kerngeschäft integriert zu haben. Über sich selbst sagt Sonae Sierra “we develop, manage and invest in sustainable retail assets and provide investment, development and property management services” (sonaesierra.com). Der Nachhaltigkeitsgedanke wird in dem Unternehmen schon seit den 1990er Jahren gelebt und dabei den Entwicklungen und Standards der Zeit angepasst. Erfahren Sie, wie Sonae Sierra dies im Einzelnen umsetzt.

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