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Nachhaltig wohnen Johannes Gerstenberg Pixelio 

13.07.2017

Nachhaltigkeit ist bekanntlich ein wichtiger Bestandteil der Immobilienbrache, sowohl für Mieter als auch für Investoren. Christliche Investoren verpflichten sich besonders häufig zu nachhaltigen Investments.

Prof. Dr. Günter Vornholz, Professor für Immobilienökonomie aus Bochum, betont, welch große Wichtigkeit der Nachhaltigkeit inzwischen in der Immobilienbranche zugeschrieben werde. So lassen sich mittlerweile bei Investments in zertifizierte Gebäude bis zu fünf Basispunkte bei der Finanzierung einsparen.

Zunehmend rückt, neben dem sogenannten nachhaltigen Investmentprodukt, mehr und mehr auch eine langfristige Bewirtschaftung nach Nachhaltigkeitsstandards in den Vordergrund.

Aufgrund des momentanen Niedrigzinsumfelds investieren auch kirchliche Banken verstärkt in Immobilien.
Denn nachhaltige Immobilien sind in vielerlei Hinsicht vorteilhaft: Ihr Wert wird als stabiler eingeschätzt und durch die geringen Nebenkosten können höhere Erträge aus den Mieten gewonnen werden, so Prof. Dr. Günter Vornholz. Allerdings ist es für kirchliche Banken vor dem Hintergrund des sehr dynamischen Immobilienmarkts eine besondere Herausforderung, Objekte zu finden, die den selbst auferlegten Nachhaltigkeitskriterien entsprechen. Aus diesem Grund haben sich die Bank für Kirche und Diakonie und die Bank im Bistum Essen mit dem Nachhaltigkeitsexperten Catella Real Estate zusammengeschlossen und den Offenen Immobilien Publikums-AIF ins Leben gerufen.
Catella Real Estate hat in Zusammenarbeit mit dem Institut für Markt, Umwelt und Gesellschaft einen eigenen Nachhaltigkeitsmonitor für professionelle Ratings von Objekten entwickelt.

Für den AIF wird ein Volumen von 260 Mio. Euro angestrebt, Beteiligungen sind ab 5.000 Euro möglich. Das erste Investment wurde in Frankfurt am Main in der Friedrich-Ebert-Anlage getätigt.

 

Quelle Foto:

Johannes Gerrstenberg/pixelio

 

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