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 Huserfassade Reiner Sturm Pixelio

18.05.2017

Flexible Arbeitszeiten, angemessener Lohn und Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung gehören zu den traditionellen Kriterien, nach denen  Arbeitnehmer ihren neuen Arbeitgeber auswählen. Jetzt kommt ein neues Kriterium hinzu! Laut eines Artikels der Harvard Business Review spielen für Fachkräfte auch die Einstellung gegenüber Nachhaltigkeit und dem Umgang mit natürlichen Ressourcen eine zentrale Rolle bei der Wahl des Arbeitgebers.

Firmen mit einem ausgeprägten Nachhaltigkeitsprofil haben eine 25-30 prozentig höhere Zulaufrate und große Vorteile bei der Rekrutierung von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Diese Entwicklung sei auch in Europa angekommen, so Ladina Caduff, Leiterin des CSR-Managements bei der Schweizer Bankengruppe Raiffeisen. Sie fügt außerdem hinzu, dass neben Nachhaltigkeit auch Ethik, Gemeinwohlorientierung und Diversität besonders bei jungen Mitarbeitern eine große Rolle spielen. Aber auch der älteren Generation sei das Thema Nachhaltigkeit ein Anliegen. Dabei solle aber darauf geachtet werden, dass das Unternehmen nicht nur Greenwashing betreibe, um sein Image zu verbessern. Dies erschwere unter anderem die Identifikation des Arbeitgebers mit dem Unternehmen.

Laut der Harvard Business Review sei Nachhaltigkeit in einem Unternehmen aber nicht nur förderlich, um Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu gewinnen, sondern auch um die Value-Chain zu erweitern, Kunden zu akquirieren, durch Konkurrenzfähigkeit Risiken zu minimieren und Innovationen zu fördern.

                                                                        

Harvard Business Review: https://hbr.org/2016/10/the-comprehensive-business-case-for-sustainability

Quelle Foto: 

Rainer Sturm/Pixelio

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