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Der Bedarf nach zertifizierten Büroflächen ist nach wie vor hoch – das ergab erneut der Certification and Sustainability Radar (CESAR) von JLL. Ende des Jahres 2017 waren fast 7 Millionen m² Bürofläche in den Big 7 (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, Stuttgart und München) zertifiziert. Das entspricht 7,5% des gesamten Büroflächenbestands.

Spitzenreiter ist mit einem zertifizierten Anteil von 20% seit 2013 Frankfurt am Main. Mit einigem Abstand folgen Düsseldorf (7,2%) und München (6,3%).

Der Anstieg des Anteils der zertifizierten Büroflächen lässt sich laut Martin Hofmann, Head of Project & Development Services JLL Germany, durch die Fertigstellung neuer Büroimmobilien erklären. Dazu zählen unter anderem das „neue balan -  campus der ideen“ in München (15.000m²) und das „Forty Four“ in Düsseldorf, beide LEED zertifiziert. Der „Kölncubus Süd“ (14.000m²) wurde ebenfalls kürzlich fertiggestellt und erhielt das DGNB-Zertifikat. Insgesamt kann von einem enormen Zuwachs zertifizierter Büroflächen gesprochen werden, da von allen seit 2013 neu errichteten Büroflächen in den Big 7 knapp 40% ein Umweltzertifikat erhielten.

Besonders bei ausländische Kunden ist die Nachfrage nach zertifizierten Büroflächen hoch. Hofmann bestätigt, dass fast 30% der ausländischen Unternehmen zertifizierte Flächen gemietet haben; der Anteil deutscher Unternehmen liegt mit 11% deutlich niedriger.

Die Investmentstatistik von 2017 belegt ebenfalls das große Interesse an Nachhaltigkeit im Immobiliensektor. Die Top 3 Gebäude der größten Einzeltransaktionen (Sony-Center in Berlin, Tower 185 in Frankfurt und Axel-Springer-Neubau, Berlin) sind DGNB zertifiziert – der Tower 185 zudem noch LEED zertifiziert – oder streben eine Zertifizierung an.

Pressemitteilung: https://www.presseportal.de/pm/62984/3896018

Bild: pixelio Rosel Eckstein

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